"Ich bin wieder hier...

Aktualisiert: 22. Apr.

...in meine Revier. War nie wirklich weg,..." Vielen Dank dem guten Marius Müller-Westernhagen! Worte wie diese haben meine Jahre begleitet - und die letzte Woche.


Achtsamkeit. Eines meiner Hauptthemen. Die Achtsamkeit allein rettet aber nicht die Welt - zuviel zugelassener Stress legt ihr einen Schleier über. Diesen Schleier konnte ich inzwischen wieder abstreifen. Was ein Geschenk wieder klar sehen zu können. Ne, stimmt nicht ganz, sagen wir besser - zu dürfen!

"Elle t'attend dans le taxi"

#Achtsamkeit

„Es ist nicht wichtig, was Du betrachtest, sondern was Du siehst.“ (Henry David Thoreau)


Seitdem ich sein Buch "Walden" (Link zu Buch7, dem sozialen Buchhandel) gelesen habe, gehen mir Sätze wie diese nicht mehr aus dem Sinn. Und vielleicht liegt es auch zu einem kleinen Teil an diesem Buch, dass ich solchen kleinen Wäldern, die denen hier hinterm Haus so gut wieder in die Ruhe finde.


...so war nach ein paar Runden durch den Wald der Zugang wieder frei. Ich habe wieder tief einatmen können und wirklich jede Ecke meiner Lunge gespürt. Jeder einzelne Moment auf den Fotos dieser Woche hat mir intensive Gedanken oder innere Ruhe geschenkt. Mir sind von diesen Ansichten Fragen gestellt und Geschichten erzählt worden. Die Welt spricht den ganzen lieben langen Tag mit uns! ....und wir gehen einfach arrogant an ihr vorbei, als wären unsere Instastorys und was uns auch immer sonst vor den Augen oder im Sinn begegnet, etwas Besseres. Das Beste ist das, was uns erreicht! Oder? So einfach ist das nicht. Leider! Ich habe es sehr genossen darüber nachzudenken, was dieses wundervolle Auto in all den Jahrzehnten schon erlebt haben muss. Generationen haben sich in ihm wohl und sicher gefühlt und Ziele erreicht - oder auch mal nicht. Wann mag der mächtige Baum gefallen und das Geländer an der kleinen Brücke in die Knie gezwungen haben? Wer war wohl der Mensch von der freiwilligen Feuerwehr, der vermutlich diesen Schnitt mit der Kettensäge gesetzt hat? Wie geht es ihm heute?


Der Reiz das Besondere im Normalen zu finden


Kennst Du die Tristesse Deiner ganz normalen Umgebung? Mach Dich mal auf die befreiende Suche nach den kleinen Besonderheiten in dieser schreienden Normalität. Es ist zu langweilig in Deinem Wohngebiet? Zu spießig? Zu normal? Never! Du hast nur lange nicht mehr genau hingeschaut!




...und wenn ich dann in diesen stillen Momenten der Achtsamkeit eine Träne im Auge habe, dann weiss ich, wie sehr ich diese Momente geniesse. Und dass ich auf sie und auf mich achten muss. #Achtsamkeit

We fly DUS ✈️

Habe ich Dir schonmal vom Flughafen erzählt? Schon in Kindertagen sind wir zum benachbarten Flughafen gefahren. Da hies er noch recht nostalgisch "Rhein-Ruhr-Flughafen Düsseldorf" und war der Heimathafen der Düsseldorfer Fluggesellschaft LTU (=LuftTransportUnternehmen). Mit offenem Mund und mit einem Wassereis in der Hand sind wir damals durch die Terminals gelaufen und haben diese vielen Menschen aus aller Welt bewundert. Das Highlight war die Besucherterrasse! Dort wartete nicht nur ein unfassbar spannender Blick auf das Vorfeld und die Landebahnen, sondern auch der Tower und eine alte JU-52 aus vergangenen Tagen. Ein Sehnsuchtsort. Bis heute. Jahre später durfte ich am Flughafen meinen Zivildienst machen (Airport-Medical Services bei der Johanniter-Unfall-Hilfe) und habe noch ein paar Monate als Angestellter verlängert. Wenn ich das jetzt ausführe, verpasse ich das Abendschwimmen, unser Abendessen und den ganzen Abend. Vielleicht später mal, wir werden sehen. Kurz gesagt: Die Arbeit am "Düsseldorf International Airport" war meine Anstrengendste und zugleich Unbeschwerteste. Hier wurden die Weichen für meine Ausbildung in Kinderklinik und Rettungsdienst gestellt (Danke, Molli! ♥️). Hier habe ich Freunde gefunden und gelernt, dass wir eine Welt und nicht ein Land sind. Vermutlich sollte ich jetzt nicht versuchen alle Learnings aufzuzählen - das wird nicht funktionieren! Was ich sagen möchte: Den Flughafen und mich verbindet ein Band. Umso schöner, dass Farina sich ebenso wohl fühlt hier! Heute, am Sonntag, waren wir kurz mal wieder auf einen Kaffee und eine Nase Kerosin zu Gast in dieser weiten Welt. Kannst Du das verstehen? Was spürst Du, wenn Du an Flughäfen denkst?





Und sonst so...?


...war die Woche im Freundeskreis wirklich besonders! Ich stelle immer wieder fest, wie wenig ich die Masse der Likes und Follows der klassischen Netzwerke brauche, wenn ich sowas Intensives wie den Fotografie tut gut - Freundeskreis haben kann. Unser Austausch ist sehr wertschätzend und so mancher Beitrag macht aus diesem kleinen Fotoklub fast ein glänzendes Foto- Magazin. Danke Euch allen, die schon dabei sind! Wir sehen uns abends an der Bar! 😉 Bis nächste Woche! Herzlich, Falk


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