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ÜBER MICH

Herzlich willkommen! Schön, dass Du da bist!
 

Ich bin Falk aus Ratingen. Das liegt in Deutschland, im Dreieck zwischen Rhein, Ruhr und dem Bergischen. Mir ist durchaus bewusst, dass das Verfassen von Texten, deren Lesezeit die 60 Sekunden überschreitet, ziemlich aus der Zeit gefallen ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, wie gut es tun kann, sich dann doch mit einem Kaffee oder Tee an der Seite einen Moment länger hinzusetzen, als es heute üblich zu sein scheint. Was meinst Du? Jedenfalls heiße ich Dich herzlich willkommen hier auf meiner kleinen Visitenkarte im Internet. Mit einem kleinen Auszug meiner Fotografie, ein paar Notizen, den wichtigsten Links und nicht zuletzt den folgenden Zeilen versuche ich, Dir ein Bild von mir und meiner (fotografischen) Sicht auf die Welt zu geben. Ich bin gespannt, wie gut das funktioniert... :)

Hauptberuflich arbeite ich (mit viel Leidenschaft) für Menschen mit geistigen Behinderungen. Hier geht es aber um das, was mir immer wieder die nötige Kraft dafür schenkt: Es geht hauptsächlich um meine Welt der Fotografie.

Sie begleitet mich seit meiner Kindheit: zuerst als Hobby, später einige Jahre auch beruflich. Vor allem aber ist sie bis heute etwas extrem Persönliches. Sie bringt mich zur Ruhe. Sie hilft mir, meine Gedanken zu sortieren und den Fokus wiederzufinden, wenn ich ihn mal wieder verloren habe. Kurz: Fotografie tut mir gut! Meine Fotografie schweift aber gleichermaßen regelmäßig ab. Vielleicht ist es auch eine Schutzbehauptung, denn genau genommen schweife ich ab... vermutlich. Die Fotografie hilft mir dabei, intensiver oder fokussierter wahrzunehmen – nimmt aber immer ein Stück meines Lebens mit hinein. Sie ist mir schon immer mehr als nur das Schaffen fotografischer Werke. Viel mehr.

Viele Jahre habe ich überwiegend digital fotografiert, mir aber immer wieder analoge Auszeiten gegönnt. Inzwischen ist es umgekehrt: Die professionellen Digitalkameras habe ich verkauft, denn ich fotografiere nur noch analog – die Ausnahme von der Regel bietet das Smartphone, das für mich die beste und einzige Digitalkamera ist. Besonders reizt mich an der analogen Fotografie das Langsame, die Bewusstheit und die Lebendigkeit. Auf dem Film entsteht ein organisches Abbild meiner Sicht, keine von Sensoren gemessene Datensammlung. Das ist für mich sehr viel spürbarer. Licht einschätzen, Schärfe suchen, warten, beobachten. Für mich rückt damit nicht die Technik, sondern das Sehen wieder in den Mittelpunkt. Die meisten meiner analogen Kameras benötigen nicht mal eine Batterie.

Auf dieser Seite habe ich versucht, eine Essenz meiner Fotografie herauszudestillieren: Vermutlich ist es die Begegnung mit anderen Menschen bzw. die Geschichten, die die Welt mir über die Menschen erzählt. So kann eine auf den ersten Blick „menschenleere“ Fotografie auch voller Menschlichkeit stecken. Manchmal ist es aber auch der direkte Blick ins menschliche Auge, der mich mit Gänsehaut belegt – ob das der Ursprung des Filmkorns ist, das wir von manchen spürbaren Schwarzweiß-Porträts kennen?

Durch die Kamera schaue ich jedenfalls genauer hin und spüre mehr. Ich entdecke Nähe, sehe Haltung, spüre Unsicherheit und Stärke gleichermaßen. Ich komme in die Ruhe und entdecke all die kleinen Dinge, die einen Menschen unverwechselbar machen. Manchmal bin ich stiller Beobachter, manchmal entsteht im Fotografieren eine echte Begegnung. Genau dort beginnt für mich auch Kunst: Wenn ein Bild nicht nur zeigt, wie jemand aussieht, sondern etwas davon spürbar macht, wie ein Mensch auf mich wirkt. Ob es das wirklich gibt, ist eine der ältesten Diskussionen der Kunst. Ein wundervolles Thema!

Inspiration finde ich oft in den Menschen aus meinem Umfeld oder in zufällig wirkenden Alltagsbegegnungen. Nicht selten wissen diese Menschen nicht, dass sie mich berührt oder inspiriert haben. Natürlich gibt es aber auch bekannte Namen, die mich begleiten: Besonders die Geschichten und Fotografien von Robert Lebeck, Vivian Maier und Vincent Peters sehe ich mir immer wieder an. Die Musik und ein kühler Wein tun dann ihr Übriges. Analog. Organisch. Ehrlich.

 

Ein weiterer Teil meiner Hobbywelt ist das Podcasting. Die Fotografie und das Podcasting haben für mich viel gemeinsam:
Sie erzählen von Menschen, Geschichten und dem Wunsch, genauer hinsehen oder hinhören zu wollen. Und beide bedienen jeweils einen Kindertraum: 1.) „Wenn ich groß bin, möchte ich so ein Radiomoderator sein wie der Nachtfalke.“ 2.) „Wenn ich groß bin, möchte ich auch so eine schwarze Leica haben wie der Reporterfreund von Papa.“

Check! Zeit für Gelassenheit und schöne Begegnungen! :) Schön, dass Du bis hierher gekommen bist! Schau Dich in Ruhe um und scheu Dich nicht, Dich zu melden, wenn Du Gedanken oder Fragen hast – denn unpassende Gedanken oder Fragen gibt es kaum! :)

Herzliche Grüße!

Falk

P.S. Nach einigen Jahren mit klarem Gewerbebezug ist die Welt der Fotografie und des Podcastings heute wieder genauso frei und UNgewerblich, wie sie persönlich und authentisch ist! Einzig im fotocommunity.de-Podcast trete ich – bei aller Liebe und Persönlichkeit – als Angestellter am Mikrofon auf. #Transparenz

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